Podcast starten – die ultimative Anleitung für Einsteiger

Podcast starten – die ultimative Anleitung für Einsteiger

Einen Podcast starten – damit beschäftige ich mich in letzter Zeit sehr intensiv. Podcasting ist momentan auch ein echter Hype – so kommt es mir gerade vor – gefühlt steigt gerade die Anzahl neu erscheinender Podcasts wahnsinnig an.

Dabei sind Podcasts eigentlich gar keine so neue Erfindung. Die ersten Audioblogs, wie sie damals hießen, gab es bereits im Jahr 2000, den Begriff Podcast seit 2004. Den richtigen Durchbruch gab es dann im Jahre 2005, als Apple auf den Zug aufsprang und durch die Integration in iTunes und damit auch den iPod Podcasts massentauglich machte.

Was ist eigentlich ein Podcast?

Ein Podcast (Zusammensetzung aus iPod und Broadcast) bedeutet zunächst mal nichts anderes als das Bereitstellen von Medienbeträgen im Audio- oder Videoformat, die sich über einen Feed – in der Regel RSS (Rich Site Summary bzw. Really Simple Syndication) abonnieren lassen. Diese Feeds stellen Inhalte in maschinenlesbarer Form – einer sogenannten XML-Datei – zur Verfügung (nur der reine Inhalt, kein Layout – man spricht auch von strukturierten Daten). Andere Feed-Formate sind Atom oder OPML. Newsfeeds gibt es auch für die dynamischen Inhalte, die Blogbeiträge, bei WordPress – normalerweise abrufbar durch die URL meinblog.de/feed.

Was ist nun das Besondere an den Feeds? Feeds lassen sich über spezielle Programme (neudeutsch: Apps ;-)) – Feedreader oder Aggregatoren abonnieren. Diese Programme suchen dann in regelmäßigen Abständen nach Aktualisierungen im Feed, der die App dann mit neuen Inhalten „füttert“. Feedreader gibt es als Erweiterungen für den Browser, als Integration im Email-Programm (z.B. Outlook oder Thunderbird), als eigenständige Programme oder als webbasierter Dienst, z.B. Feedly . Probiere es doch einmal aus und abonniere meinen Blog als RSS-Feed:  😉

Womit kann man Podcasts hören?

Für Podcasts gibt es nun ganz spezielle Feed Reader, sogenannte Podcasting-Clients oder Podcatcher. Denn im Unterschied zum klassischen Feedreader erlauben diese beispielsweise auch den automatischen Download der abonnierten Podcast-Feeds, also der Audio- oder Videodateien.

Bekannte Clients sind – allen voran – iTunes, gPodder, Miro, und die heutigen Smartphones verfügen bereits über vorinstallierte Podcast-Apps (wobei es auch hier zahlreiche Alternativen mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen gibt).

Womit nehme ich einen Podcast auf?

Nun liest Du diesen Artikel wahrscheinlich, weil Du selber einen Podcast erstellen möchtest. Deshalb möchtest Du sicher wissen, wie man einen Podcast überhaupt aufnimmt. Die gute Nachricht: Du brauchst kein vollausgestattetes Tonstudio, um mit einem Podcast loszulegen. Was Du zunächst einmal brauchst, sind ein gutes Mikrofon und eine Aufnahmesoftware. Alternativ sind hier spezielle Aufnahmegeräte / Audiorekorder zu nennen, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde.

Mikrofone

Zunächst einmal: es geht auch günstig mit einem Headset z.B.. Wobei hier natürlich auch Qualitätsunterschiede eine Rolle spielen. Bei den Mikrofonen unterscheidet man grob dynamische Mikrofone und Kondensatormikrofone. Dynamische Mikrofone werden eher auf der Bühne verwendet. Die meisten USB-Mikrofone, die man auch fürs Podcasten verwendet, sind Kondensatormikrofone. Auch sogenannte Lavaliermikrofone (Ansteckmikrofone fürs Smartphone) sind meist Kondensatormikrofone.

Weiterhin unterscheidet man Mikrofone nach ihrer Richtcharakteristik. Die Richtcharakteristik gibt an, welchen Bereich die Mikrofone aufnehmen.

Mikrofone mit Nierencharakteristik nehmen den Bereich vor dem Mikro auf, sind nahe und direkt, nehmen also nicht den Raum mit auf (bzw. viel leiser). Viele Podcaster schwören hier auf das Rode Podcaster,  ein dynamisches USB-Mikrofon, das auch ich für meine reinen Audiopodcasts / Audios verwende. (Ich wohne gegenüber einer Kirche und auf der Straße ist Kopfsteinpflaster – diese Geräusche hatte ich vorher mit meinem alten Mikro immer mit aufgezeichnet.) Nachteil: das Rode ist wirklich extrem groß und braucht einen zusätzlichen Ständer oder Mikrofonhalterung. Außerdem liegt es mit 176 EUR auch schon preislich etwas höher.

Rode Podcaster
Rode Podcaster

Als preislich günstigere Variante kann ich das Samson Meteor (nicht Samsung! 😉 ) empfehlen: Kondensatormikrofon mit Nierencharateristik, klein und kompakt, mit eigenem Ständer, und schon ab 69 EUR zu haben. Für meine Videos, die ich am Rechner mit der Webcam aufnehme, nutze ich es trotz allem sehr gerne, da es aufgrund seiner geringen Größe nicht gleich mit im Bild ist wie das Podcaster.

Samson Meteor Mikrofon
Samson Meteor

Mikrofone mit Keulen- oder Kugelcharakteristik nehmen den Raum mit auf, ideal also, wenn man Interviews oder Zwiegespräche aufnimmt. Ein empfehlenswertes Mikrofon aus dieser Kategorie ist das Blue Yeti, das durch seine 4 Richtcharakteristiken, die man individuell einstellen kann, vielseitig einsetzbar ist.

Lavalier Mikrofon

Für unterwegs am iPhone nutze ich das Rode smartLav+ , ein Ansteck- oder sogenanntes Lavaliermikrofon, das bereits für 52 EUR zu haben ist. Ein guter Allrounder, der unterwegs für eine gute Tonqualität sorgt und klein und leicht ist (passt in jede Handtasche ;-)) Und ja, es funktioniert dank Adapter auch mit dem iPhone12!

Dann gibt es noch das Zoom H2N zu nennen, das einige Podcaster, z.B. Tom Kaules, verwenden. Es hat den Vorteil, dass es sowohl am PC/Mac als auch standalone als Aufnahmegerät benutzt werden kann und somit ideal ist für unterwegs. Genau wie das Yeti lässt es verschiedene Richtcharakteristiken zu. Nachteil: recht teuer (189 EUR)

Dann gibt es noch allerlei Zubehör für Mikrofone. Ein Wind- oder Popschutz schützt vor „poppenden“ Nebengeräuschen, die durch Luftströmungen beim Sprechen oder im Freien entstehen. Besonders stark tritt das Phänomen bei Verschlusslauten wie B und P auf. Zur Minimierung verwendet man Popschirme, Schaumstoff- oder Fellüberzüge („Tote Katze“, Puschel, Windjammer). Mit einer Mikrofonspinne werden Nebengeräusche minimiert, die durch Erschütterungen (z.B. bei Körperbewegung) entstehen.

Software

Dann benötigst Du natürlich noch entsprechende Aufnahmesoftware. Ein sehr beliebtes, da kostenloses Programm ist Audacity, das auf PC und Mac läuft. Garageband für Mac oder Adobe Audition (das ich neben Audacity bevorzugt verwende, PC & Mac) oder Hindenburg Journalist (PC & Mac).

Alitu ist eine Web-App, mit der man ganz einfach Audios nachbearbeiten, aber auch aufnehmen kann. Ich habe sie selbst allerdings noch nicht getestet.

Auphonic ist ein Online-Tool, mit dem man bereits aufgenommene Audios nachbearbeiten kann, z.B. Rauschen und Hall entfernen. Wenn Du mit den o.g. Programmen gut zurechtkommst, kannst Du die selbstverständlich verwenden – denn sie bieten diese Funktionen auch. Für technisch weniger versierte Nutzer ist Auphonic eine gute Alternative, was allerdings ggf. mit weiteren Kosten verbunden ist. Für bis zu 2 Stunden Audio im Monat ist Auphonic kostenfrei. Beim Podcast-Hoster Podigee ist Auphonic in allen Plänen enthalten.

Musik für den Podcast – Intro und Outro

Viele Podcasts kommen mit einem Intro und Outro daher, was ein Wiedererkennungszeichen darstellt, ähnlich wie bei einer TV-Serie. Dabei ist das Intro die Einleitung, das Outro wird am Ende der jeweiligen Podcast-Episode abgespielt. Das Intro sollte eine Begrüßung und eine kurze Erklärung, worum es in dem Podcast geht, enthalten, das Outro kann dann auf Deine Website verweisen. Intro und Outro haben typischerweise eine Länge von 10-20 Sekunden und können, müssen aber keine Musik enthalten. Für Musik empfehle ich Dir, auf professionelle Anbieter zurückzugreifen, bei denen Du sie lizensieren kannst. So bist Du rechtlich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wenn Du musikalisches Talent hast, kannst Du Dein musikalisches Intro natürlich auch selbst produzieren 😉

Gute Quellen sind z.B. Premiumbeat und Audiohub.de

Wo hoste ich meinen Podcast?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Podcast zu hosten. Selbsthosting, Fremdhosting oder eine Mischung aus beiden.

Selbsthosting

Selbsthosting bedeutet, Du lädst Deine Podcastepisoden direkt auf den eigenen Webspace hoch. Setzt natürlich voraus, dass Du auch einen eigenen Webspace hast. Sollte das nicht der Fall sein, oder solltest Du bei einem Anbieter wie Jimdo, Wix, Squarespace etc. sein, lies unter Fremdhosting weiter.

Selbsthosting bietet sich an, wenn Du eine eigene Website auf Basis eines CMS wie WordPress, Drupal oder Joomla hast. Diese CMS-Systeme erstellen Dir automatisch einen Feed mit Deinen Podcast-Folgen. Weiter unten stelle ich Dir ein paar Plugins für WordPress vor. Aber Achtung: Da Audio-Dateien in der Regel mehrere MB groß sind, wirst Du die Dateien entweder per FTP hochladen müssen oder das Upload-Limit von WordPress in der wp-config.php erhöhen.

define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');

Fremdhosting

Das bietet sich an, wenn Du kein eigenes Webhosting hast oder Dich weder mit FTP noch mit wp-config-Dateien auseinandersetzen willst 😉

Der Platzhirsch auf dem Podcast-Hosting-Markt ist sicher Libsyn.com. Podcast-Hosting startet hier bei $5 pro Monat (50 MB inklusive, was etwa für 2 20-Minuten-Episoden reicht). Der Tarif gilt jeweils für eine Show.

Podigee startet mit 12 € pro Monat für bis zu 2 Shows, Auphonic und Spotify-Integration sind enthalten.

Bei Podcaster.de startest Du mit 1 € pro Monat. Ab €5 kannst Du mehrere Shows hosten, und eine Auphonic-Integration ist inklusive.

Bei Stationista startest Du mit 12 € pro Monat für bis zu 3 Shows, Spotify-Integration und Audio Verbesserung inklusive.

Bei Letscast.fm kannst Du bereits ab 5€ im Monat alle Features nutzen, für eine unbegrenzte Anzahl an Episoden und Shows, Spotify inklusive.

Kostenloses Hosting für Deinen Podcast:
Anchor.fm bietet kostenloses Hosting, kostenlose Verbreitung auf die größten Plattformen, Monetarisierung, kostenlose App, Erstellungs- und Bearbeitungstools, Analytics und einiges mehr. Mit Sicherheit kein schlechtes Angebot, für einen professionellen Podcast würde ich dennoch eher zu Bezahlvarianten greifen. Denn bei kostenlosen Diensten bezahlst Du meist mit Deinen Daten. Außerdem hat Anchor einen entscheidenden Nachteil: die Anmeldung bei iTunes erfolgt über den Apple Account von Anchor, was für Dich bedeutet, dass Du den Feed nicht selbst bei Apple administrieren kannst und Dir auch wertvolle Statistiken fehlen.

Weitere Anbieter sind Podhost und Podomatic.

Auch bei Soundcloud kannst du Podcasts hosten. Soundcloud ist aber in erster Linie eine Hostingplattform für Musik und keine Podcasting Plattform. Die Statistiken sind bei Soundcloud nicht so umfangreich wie bei anderen Hostern. Ich nutze Soundcloud wenn dann gerne als Zusatzplattform, um einzelne Dateien zu hosten.

Mix aus Selbst- und Fremdhosting

Mein Favorit. Denn ich möchte sowohl, dass mein Podcast unter meiner Domain erscheint als auch die Vorteile ausführlicher Statistiken eines Podcasthosters nutzen (theoretisch lassen sich zwar auch ganz einfach die Server Logs auswerten, doch die Statistiken des Podcasthosters sind ausführlicher). Ich lade meine Podcast-Folgen also bei Podigee hoch und pflege den Link zur Audio-Datei in meinem WordPress-Plugin (ich nutze Blubrry PowerPress) ein. Bei den Podcast-Verzeichnissen wie iTunes verlinke ich dann den RSS-Feed meiner Website. Das hat den Vorteil, dass ich flexibel bin, sollte ich den Hoster einmal wechseln wollen 🙂

Aber auch wenn Du nicht bei WordPress bist, sondern z.B. bei Jimdo hostest, hast Du die Möglichkeit, den Podcastplayer auf Deiner Seite einzubetten. Ganz simpel über den Embed-Code, den Du bei Deinem Podcasthoster bekommst.

Die Embed-Variante funktioniert auch auf WordPress, wenn Du auf das Plugin verzichten willst. Unterschied ist hier: der RSS-Feed trägt die URL Deines Hosters, nicht die Deiner Website-Domain. D.h. wenn Du einmal den Hoster wechseln solltest, musst Du die URL auch bei den Podcastverzeichnissen ändern.

Podcast Plugins für WordPress

Ich benutze das Blubrry PowerPress Plugin in der kostenlosen Variante. Dieses Plugin hat bereits alles, was Du brauchst, um erfolgreich mit WordPress zu podcasten, es erstellt Dir nämlich einen RSS Feed und Du kannst den Player auf Deinem Blog einbinden. Um dem Player optisch ein schöneres Aussehen zu geben, musst Du allerdings auf HTML&CSS Kenntnisse oder die kostenpflichtige Variante zurückgreifen.

Weitere Alternativen sind Podlove Podcast Publisher, Seriously Simple Podcasting und Fusebox.

Wo kann ich meinen Podcast promoten?

Nun hast du Deinen Podcast erstellt und fragst Dich, woher Du Hörer generieren sollst. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, auf die ich in diesem Einführungsartikel gar nicht komplett eingehen kann. Natürlich solltest Du Deinen Podcast auf Deiner Homepage präsentieren, Du kannst ihn auf Social Media Plattformen bewerben und in Deinem Newsletter darauf aufmerksam machen. Auch die zusätzliche Verbreitung über YouTube ist eine interessante Möglichkeit, auf deinen Podcast aufmerksam zu machen. Was Du auf jeden Fall tun solltest, ist Deinen Podcast in speziellen Podcast Verzeichnissen zu promoten.

Podcastverzeichnisse

Podcastverzeichnisse sind eine ganz wichtige Trafficquelle für Deinen Podcast. Durch das anmelden Deines RSS Feeds in den wichtigsten Verzeichnissen sorgst Du dafür, dass dein Podcast überhaupt gefunden wird.

Apple Podcasts / iTunes

Das wichtigste Podcast Verzeichnis überhaupt ist der iTunes Store (Apple Podcasts). Um deinen Podcast dort anzumelden, benötigst du eine Apple-ID (ohne geht es leider nicht!). Mit deiner Apple ID meldest Du Dich bei iTunes Connect an und übermittelst den RSS Feed Deines Podcasts. Außerdem benötigst Du ein Podcast Cover. Wie Du das erstellst, erkläre ich Dir weiter unten.

Spotify

Spotify ist eine weit verbreitete Music App, die seit einiger Zeit auch für Podcasts geöffnet ist. An Spotify kommst Du neben Apple Podcasts nicht vorbei. Viele Podcast Hoster bieten eine Spotify Integration.

Weitere Podcast Verzeichnisse

Podcast Cover erstellen

Einen Podcast Cover kannst Du mit allen gängigen Grafikprogrammen erstellen (ich nutze Photoshop), aber auch mit Online-Plattformen wie Canva oder Picmonkey.

Dein Podcast Cover sollte quadratisch sein, mindestens 1400×1400 Pixel und maximal 3000×3000 Pixel groß sein. Das Cover sollte auch auf Smartphones gut lesbar sein und daher nicht zu viel Text enthalten.

Podcast Onlinekurs

Mein Tipp: In der Podcastmeisterschule von Tom Kaules lernst Du Podcasten

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86 Gedanken zu „Podcast starten – die ultimative Anleitung für Einsteiger“

  1. Hallo Martina,
    ich habe einen Apple Podcast. Die Feeds werden auf meiner Web-Site (Joomla basierend) beteitgestellt und dann mit einer älteren nicht mehr unterstützten aber funktionablen Joomla-Erweiterung nach Apple verknüpft. So weit so gut. Nun hat mich mein Web-Hoster aufgefordert, die PHP-Version zu erhöhen. Damit läuft aber die ziemlich alte Podcast-Manager-Extension nicht mehr. Noch schlimmer: ich finde keine passende Joomla-Extension als Ersatz. Weißt du einen guten Rat?
    Danke& Grüße, Stefan

    Antworten
    • Hallo Stefan,

      mit Joomla kenne ich mich leider gar nicht aus, aber wo hostest Du die Audiodateien? Auf Deiner Website oder bei einem Podcast Host? Wenn du einen Podcast Host wie z.B. Podigee oder Libsyn etc. benutzt, ist es natürlich einfacher. Dann kannst Du deren Player verwenden und per HTML Code auf Deiner Website einbinden.
      Vielleicht könntest du den Feed zu einem Podcast Host migrieren (die meisten Hoster bieten das kostenlos an) und dann den alten Feed umleiten.

      LG Martina

      Antworten
  2. Hallo an die Fachfrau..

    ich bin Journalist, war lange in Australien und wieder zurück mache ich etwas Neues. Die größte Arbeit ist schon getan. Eine lange Nacht wie im Kino über unsere jüngste deutsche Geschichte. Stolze 4 Stunden und 40 Minuten. Dazu habe ich auch noch einen Podcast gemacht, der auch so lang ist. Nun muss er bekannter werden und dazu suche ich jemanden, der mehr Ahnung davon hat, als ich. Wenn du helfen kannst, meine Webadresse steht unten, da ist alles drauf. Das soll erst der Anfang sein. Ich plane eine regelmäßige Sendung, da brauche ich bestimmt auch weiterhin Hilfe.

    Danke, Grüße Torsten Preuß

    Antworten
    • Hallo Torsten,

      leider biete ich keine Dienstleistungen an – kann Dir also hier nicht weiterhelfen.
      Ich wünsche Dir viel Erfolg mit deinem Podcast!

      LG Martina

      Antworten
  3. Hallo Martina,

    ich habe mir überlegt einen Podcast zu starten. Da ich gerne medizinische Fachbereiche etwas zugänglicher für junge Menschen machen möchte, die einen medizinischen Beruf erlernen wollen. Da bin ich auf deine Seite gestoßen und muss sagen, dass mir deine Tipps schon sehr gut erscheinen. Die Frage ist jetzt nur noch, ob ich mich wirklich traue das zu tun!

    Antworten
  4. Ich spiele mit dem Gedanken einen Podcast zu starten und suche deshalb nach Tipps und Infos, stoße dabei auf deine Seite und lese einige hilfreiche Inhalte und dann taucht plötzlich dein Foto auf 🤣 Ich denke mir: häh die kenn ich doch 😳🤔 Ja klar kenne ich dich, ich bin seit einigen Monaten Mitglied im Yoga-Club 😁 So ein Zufall oder doch eher kosmische Absicht 🤔😎

    LG

    Katoori

    Antworten
  5. Das ist ja ein cooler Leitfaden für jemanden wie mich, die sich dafür interessiert eventuell einen Podcast zu starten!
    Durch eine mehr oder weniger laufende Streaming-Karriere habe ich besonders beim Thema Mikrofone schon eine Menge Erfahrungen sammeln dürfen.
    Dort ist nämlich ganz wichtig: TEURER IST NICHT GLEICH BESSER!
    Grade die in diesem Artikel erwähnte Marke „Rode“ bietet eine super Qualität zum VERGLEICHWEISE kleinen Preis an. Natürlich sind auch diese Geräte keine 5€-Flohmarkt-Funde, aber anstatt ein teures Markenmikrofon von über 1000€ anzuschaffen, weil man denkt die Qualität ist auch 1000€ wert, ist absoluter Quatsch.
    So viel von meinem Senf, den ich zu dem Thema dazu geben kann. 🙂

    Antworten
  6. Danke Martina. Wirklich eine tolle Seite.
    Eine Frage, wenn ich ein Video machen möchte, wo Zuschauer live Fragen stellen können, was würdest du da nehmen (Zoom,Facebook,Linked Live, oder Podcast auch möglich per Audio ???) Kann man sich überhaupt Live als Zuhörer in einen Podcast einschalten?

    LG,Oskar

    Antworten
    • Hallo Oskar,

      freut mich, dass Dir meine Seite gefällt!
      Ich würde Zoom nehmen, wenn die Zuschauer auch selbst zu Wort kommen sollen. Bei Facebook Live gibt es ja nur die Möglichkeit, per Chat Fragen zu stellen. Zencastr wäre auch eine Möglichkeit, damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung. https://zencastr.com/

      LG Martina

      Antworten
  7. Liebe Martina,

    weißt Du, ob man zwei Podcastkanäle bei anchor.fm betreiben kann?

    Ich bin bereits bei anchor.fm, habe durchaus positive Erfahrungen, aber irgendwie verlässt mich eine Idee, wie ich einen neuen Kanal hinzubekomme?

    Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen, wäre schön 🙂

    Herzliche Grüße in dieser recht stürmischen Zeit!
    Heike

    Antworten
  8. Hallo Martina,

    danke für den ausführlichen und sehr übersichtlichen Beitrag.

    Ich plane einen Podcast bei dem ich viele Gesprächspartner über das Internet befragen möchte/ muss. Kannst Du dafür auch eine Software empfehlen?

    Danke,

    Rainer

    Antworten
    • Hallo Rainer,

      Zoom kannst Du dafür nutzen – geht auch mit der kostenlosen Variante. Um die Soundqualität zu verbessern, könnten beide Teilnehmer das Audio nochmal separat lokal aufnehmen, was natürlich mit mehr Aufwand verbunden ist. Alternativ kannst Du Zencastr nutzen (hab ich aber noch nie ausprobiert): https://zencastr.com/

      LG Martina

      Antworten
  9. Hallo Martina, danke für den übersichtlichen Beitrag!
    Sag, warum verwendest du nicht das Podigee Plugin in Wordpress, sondern das Blubrry?
    Danke,
    Alexandra

    Antworten
    • Hallo liebe Henriette,

      ja, das mache ich auch. Eine Online Beratung kostet bei mir normal 120 EUR / Stunde zzgl. MwSt. Bei Interesse können wir auch gerne ein unverbindliches Kennenlerngespräch führen. Schreib mir einfach an info@martinhonecker.com Termine sind bei mir derzeit allerdings erst wieder ab Dezember möglich.

      LG Martina

      Antworten
  10. Hi Martina,
    danke für die tollen Tipps!
    Jetzt habe ich richtig Lust bekommen loszulegen.
    Eventuell kontaktieren wir Dich auch nochmal zum Thema Coaching
    Liebe Grüsse,
    Angela vom Start Up Reset Yourself (www.reset-yourself.info)

    Antworten
  11. Hallo Martina, selten eine so gut strukturierte und einfach verständliche Einführung zu dem Thema gelesen. Chapeau!

    LG
    Günther

    Antworten
  12. Hallo!

    Ist es richtig, dass es reicht, wenn ich die URL meines podcasts an spotify oder apple übermittle? Oder muss diese möglichkeit schon vom fremdhoster aus gegeben sein?

    Antworten
  13. Hallo Martina,
    wertvolle Infos – danke! Eine Frage noch: Welche bzw. muss die „Gegenstelle“ z.B. beim Podcast-Format Interview bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit die Qualität technisch einwandfrei gelingt?
    Herzlichen Dank + Grüße:
    Petra

    Antworten
    • Hallo Petra,

      die Qualität des Online Interviews hängt natürlich auch von der Qualität der verwendeten Hardware des Gegenübers und auch von der Internetverbindung beider Gesprächspartner ab. Um Qualitätseinbußen durch eine schlechte Internetverbindung zu kompensieren, könnten beide Partner zusätzlich ihre Tonspur lokal aufzeichnen

      LG Martina

      Antworten
  14. Vielen Dank für die tollen Infos. Könnte die Info veraltet sein, dass Podigee mit 2 Shows in der Basisversion startet? Auf deren Website sieht es so aus, als wenn es nur noch 1 Show gibt.

    Antworten
  15. Hallo liebe Martina,
    vielen Dank für diesen tollen übersichtlichen Blogpost. Ich habe gerade meinen eigenen Podcast herausgebracht + über Libsyn gehostet. Was allerdings gar nicht klappt, ist das planen von Episoden. Hast du eine Idee, woran das liegen kann? Habe das über advanced versucht, da die Folgen auf WP sofort erscheinen, auf Spotify aber erst später veröffentlicht werden sollen. Ich freu mich auf weitere tolle Beiträge. Viele Grüße, Juudje

    Antworten
    • Gerne! Freut mich, dass Dir mein Beitrag gefällt!
      Deine Frage kann ich leider aus der Ferne so nicht beantworten, was klappt da nicht beim Planen? Hast Du schon den Support kontaktiert?

      LG Martina

      Antworten
  16. Hallo,
    vielen Dank für diesen detaillierten Überblick!

    Ich schwanke im Moment zwischen podigee und podcaster.de
    Gibt es da eine finale Entscheidungshilfe?

    Und noch eine kurze Anmerkung: podhost.de scheint nicht mehr aktiv zu sein, sondern verweist auf podcaster.de

    Antworten
    • Gerne! Als Entscheidungshilfe: beide Anbieter haben eine kostenlose Testphase, während der Du in das System reinschnuppern kannst. Wähle das aus, was Dir intuitiv am ehesten zusagt (so mache ich das auch oft bei Entscheidungen für Tools und Apps). Beide sind etablierte und zuverlässige Podcasthoster. Podcaster.de ist für den Einstieg sogar etwas günstiger. Danke für den Hinweis, so wie es aussieht, handelt es sich hier um den gleichen Anbieter.

      LG Martina

      Antworten
  17. Hallo Martina,
    vielen Dank für die vielen, hilfreichen Informationen. Für einen Neuling ist das sehr viel Input und gibt einen tollen Überblick, was alles zu bedenken ist. Ganz herzlichen Dank, dass du dein Wissen anderen weitergibst.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß beim Yoga.

    Herzliche Grüße von einer vielleicht bald startenden Podcaster“in“
    Beatrice Miguel

    Antworten
  18. Hallo,

    Wir, ein paar Mitarbeiter eines Escape Rooms, haben die Idee, über unsere Arbeit dort und allgemeine Erfahrungen über Escape Rooms zu sprechen, lustige Anekdoten zu erzählen und Empfehlungen und Testberichte rauszugeben.
    Wir sind uns allerdings nicht sicher, ob diese Nische zu speziell ist. Input würden wir unserer Meinung nach schon gut zusammenbekommen. Was sagst du zu dieser Idee? Lohnt es sich, diese weiter zu verfolgen. In dieser Richtung ist uns noch nichts bekannt.
    Viele Grüße

    Antworten
    • Hallo Svenja,

      ich musste ehrlich gesagt selbst erst einmal googeln, was ein Escape Room eigentlich ist ;-), deshalb kann ich natürlich nicht viel über Eure Zielgruppe sagen. Es kommt natürlich auch darauf an, was Euer Ziel mit dem Podcast ist. Wenn Ihr damit Geld verdienen wollt, solltet Ihr natürlich schauen, wie groß die Zielgruppe und eure Konkurrenz ist und was es für Monetarisierungsmöglichkeiten gibt. Eine kleine Zielgruppe muss nicht unbedingt uninteressant sein, wenn es kaum Konkurrenz gibt. Wenn es natürlich kaum Suchanfragen zu Eurem Thema / Euren Themen gibt, könnte es schwierig werden bzw. es muss erstmal das Interesse geweckt werden für das Thema.
      Ich würde einmal eine Keywordrecherche machen (auch auf anderen Kanälen, z.B. YouTube) und schauen, was zu diesem Thema gesucht wird. Gibt es vielleicht englischsprachige Blogs / Podcasts / Vlogs zu dem Thema?

      LG Martina

      Antworten
  19. Vielen Dank für den tollen Artikel Martina. Ich interessiere mich für das 12 Euro Paket von podigee. (Der nächst höhere ist mir für den Anfang zu teuer) Allerdings möchte ich gerne eine eigene URL nehmen. (Was nicht enthalten ist) Denkst du dies ist notwendig oder wichtig. Welches Paket kannst du empfehlen bzw nutzt du? Gibt es Nachteile bei der URL Lösung mit zusätzlichem Plugin für Wordpress? Ansonsten würde ich einen anderen hoster wählen. Würde mich sehr über eine Antwort freuen. Alles gute und eine schöne Woche. Viele Grüße Georg

    Antworten
    • Hallo Georg,

      Du kannst Deinen Podcast auch mit dem 12 Euro Paket auf deiner Website einbinden. Du kannst Podigee so konfigurieren, dass die einzelnen Episoden-Links auf deine Website verweisen. Das kann Deine bestehende Website sein oder ein eigens dafür aufgesetzter WordPress Blog. Bei der Funktion „Bringe Deine eigene Domain“ kannst Du das Podigee Blogsystem unter Deiner eigenen Domain nutzen (z.B. Subdomain der bestehenden Website oder eigens dafür angelegte Domain). Deinen Podcast kannst Du mit WordPress also schon ab dem 12 EUR Paket unter Deiner eigenen Domain nutzen, wenn Du das Podigee Blogsystem nutzen willst mit einer eigenen Domain und nicht mit Podigee Subdomain brauchst Du ein höheres Paket.

      LG Martina

      Antworten
  20. Hallo Martina
    Gemäss der Beschreibung klingt Anchor nach dem Top-Produkt für Fremdhosting eines Podcast. Wieso ist in diesem Artikel Podigee als dein Tipp markiert und nicht Anchor?

    Antworten
  21. Lieben Dank für diese Anleitung, ich stehe nämlich gerade vor dem Problem, das ich plötzlich keine Audios mehr auf meiner Website laden kann und nun überlege einen Teil fremdzuhosten. Wenn ich aber nun bei Podigeee die neuen Folgen hoste und dennoch für iTunes usw. meinen Feed nehmen möchte, wie Du oben beschreibst. Auch das Plugin welches Du dafür empfiehlst habe ich installiert, klappt super. Aber ich verstehe leider nicht ganz, wie sich das dann mit dem Feed ändert. Die alten Folgen sind auf der Seite „Podcast “ bei mir. Die neuen tauchen mit dem Plugin lediglich auf der Seite „Blog“ auf. Ist dann eine Umbenennung des Feeds nötig? oder bleibt dann http://www.meineseite.de/feed/podcast ? DANKE!!! Für Deine Tipps hier. Hat mir schon sehr geholfen. Lieben Gruss. Sunita

    Antworten
    • Hallo Sunita,

      sorry für meine verspätete Antwort. Hast Du das Problem bereits lösen können? Wenn Du das Fremdhosting von Podigee (oder einem anderen Hoster) nutzt und gleichzeitig das Bluberry Plugin, dann trägst Du im Plugin statt der URL der Audiodatei auf Deinem Server die URL der Datei bei Deinem Hoster ein. Wichtig ist hier nur, dass Du eine Konsistenz beibehältst: Wenn Du das Plugin nutzt und die URL des RSS Feed bei iTunes & Co angegeben hast, dann solltest Du das entweder so beibehalten und den Podcast weiter über das Plugin pflegen. Oder Du steigst komplett auf den Fremdhoster um, importierst dort die Folgen und stellst die Feed URL bei den Verzeichnissen um. Ansonsten hast Du nämlich zwei verschiedene Feed URLs mit unterschiedlichen Inhalten, und damit 2 verschiedene Podcasts.

      LG Martina

      Antworten
  22. Liebe Martina,

    sehr schön und informativ der Artikel.
    Ich habe für meinen Podcast Anchor.fm gewählt. Dort kann man kostenfrei und unabhängig, wie groß die Datei ist, seine Episoden hochladen.
    Anchor.fm wurde gerade von Spotify gekauft und die Listung funktionierte auch gleich reibungslos.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    Antworten
    • Habe nach genau diesem Kommentar gesucht, ich stehe gerade auch davor meinen Podcast zu veröffentlichen und Anchor.Fm schein hier einfach alle Konkurenten um Längen zu schlagen. Kostenlose Distribution auf allen Plattformen, kostenloses Hosting, eine App zur mobile Aufnahme und Monetarisierung.

      Antworten
      • Ja, Anchor.fm scheint wirklich sehr interessant zu sein! Ich habe den Link mal in den Artikel eingebaut, demnächst steht eh mal eine Überarbeitung dazu an. Danke nochmal für den Hinweis!

        Antworten
        • Ich habe bei Anchor festgestellt, dass wenn der Podcast auf Spotify veröffentlicht wird, hinten automatisch eine Anchor Werbung angehängt wird. Das ist finde ich schon nervig wenn zwischen den Folgen plötzlich englische Werbung läuft. Leider kann man das auch nirgends einstellen oder abstellen (auch nicht als „Payed Feature“).

          Antworten
  23. Hallo Martina,

    ich war auf der Suche nach Infos zum Thema Podcast. Du hast mir super geholfen.Danke für die schöne und sehr gute Ausführung.
    Ich schaue mir deine Seite nun öfter an.

    LG Nicole

    Antworten
  24. Liebe Martina,

    ich bin Buchbloggerin und möchte für meine sehbehinderten Lesen zusätzlich den Service der eingesprochenen Buchbesprechungen, Interviews oder anderer Artikel anbieten. Da käme ich auf um die drei Stunden Laufzeit pro Monat. Welchen Podcast-Hoster kannst du mir anbieten? Ich blogge fremdgehostet bei Wordpress.
    Wenn du Beiträge geschrieben hast, die detailliert eben dieses Hochladen beim Anbieter (beim Podcast-Hoster) beschreiben, würde ich mich über den Link/ die Links freuen.
    Viele Grüße, Irve

    Antworten
    • Hallo liebe Irve,

      in Deinem Fall käme der Garage Plan von Podigee in Frage, der bei 12 € pro Monat liegt und bis zu 4 Stunden beinhaltet. bei Libsyn müsstest Du mindestens das Paket mit 250 MB buchen, was bei $15 liegt. Ich würde Dir Podigee empfehlen, hier kannst Du auch 14 Tage kostenlos testen, ob Dir der Hoster zusagt. Tutorials habe ich dazu keine geschrieben, aber Podigee selbst stellt gute Anleitungen auf Deutsch bereit: https://hilfe.podigee.com/

      LG Martina

      Antworten
  25. MOIN Martina,

    lieben Dank für Deine Arbeit, ich fühle mich gut informiert und gut abgeholt.

    Wenn man mit seinem Gegenüber ins Schnacken kommt, ist es sicherlich themenabhängig, ob die eigenen Podcast-Gäste am Lautsprecher bleiben oder ob abgeschaltet wird. Die Klangfarbe der Stimmen spielen sicherlich auch eine Rolle, um die Gäste bei Laune zu halten.

    Wie lang sind deine Beiträge? Welche Erfahrungswerte hast du dazu?

    Liebe Grüße
    Matt

    Antworten
    • Hallo Matt,

      danke für Dein tolles Feedback! Mein Podcast steckt (noch) in den Kinderschuhen, daher kann ich Dir noch keine großen eigenen Erfahrungswerte nennen, von meinen Kunden weiß ich aber, dass gerade das Format 15-30 Minuten gut ankommt. Länger finde ich persönlich auch ein wenig zu lange. Aber das hängt natürlich auch wirklich vom Thema und von den Sprechern ab, wie lange die Zuhörer auch wirklich folgen können. Und natürlich auch von der Zielgruppe: wer den Podcast z.B. im Auto auf dem Weg zur Arbeit hört, hat sicherlich weniger Zeit zur Verfügung als jemand, der den Podcast abends gemütlich im Wohnzimmersessel anhört. Bei ersteren würde ich die Länge wirklich auf 15-30 Minuten begrenzen.

      LG Martina

      Antworten
    • Hallo Ralf,

      ich denke, das lässt sich so pauschal nicht beantworten, sondern das hängt von Deiner Zielgruppe ab. Wann hören sich Deine Zuschauer den Podcast an? Morgens auf der Fahrt zur Arbeit? Oder eher am Feierabend? Schau Dir mal größere Podcasts zu Deinem Thema an. Wann veröffentlichen die ihre Episoden?
      LG Martina

      Antworten
  26. Der Unterschied zwischen dynamischem und Kondensator-Mikrofon ist nicht, was sie alles aufnehmen. Das bestimmt die Richtcharakteristik, die von Keule bis Kugel reichen kann, was sich aus einem Diagramm ableitet, das beschreibt, aus welcher Richtung in welcher Intensität Schall aufgenommen wird. Nun sind so gut wie alle dynamischen Mikrofone sogenannte Nieren, also sieht ihr Diagramm eben etwa wie eine Niere aus. Das sind die meisten Kondensator-Mikrofone aber auch. (Die entsprechenden Schaubilder gibt es bei Wikipedia)

    Allerdings gibt es unter den dynamischen Mikrofonen welche, die speziell so gemacht sind, dass sie sehr gerichtet einen Sprecher aufnehmen. Zum Beispiel eben das ProCaster von Rode, aber auch das bekannte und wesentlich teurere Radiomikrofon RE20 von ElectroVoice. Spezieller und noch gerichteter sind Richtrohrmikrofone wie das für Film-Ton beliebte Sennheiser ME66, das übrigens ein Kondensatormikrofon ist.

    Ich finde bei Sprachaufnahmen zunächst mal wichtig, dass sie nicht nerven vom Sound her. Das ist die Pflicht, der Rest ist Kür.

    Ich selbst habe noch keinen Podcast gemacht (aber mit Mikrofonen mach ich fast täglich was), meine wichtigste Frage wäre aber das mit der Promotion… und mit Portalen für Podcasts, wie findet der Hörer zu meinem Audioschnipsel etc. – Qualität ist gut, aber zweitrangig. Ebenso der Preis, auch was man verschenkt will ohne Marketing heute keiner mehr haben.

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    • Hallo Niels,

      vielen Dank für die Infos zu den Mikrofonen! Mit dem Marketing hast Du recht, was nützt der beste Content, wenn ihn keiner findet. Das wäre tatsächlich ein Folgeartikel zu diesem hier, der ja nur mal einen groben Einstieg vermitteln sollte.

      Viele Grüße
      Martina

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